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The First World War centenary has offered, with the exception of Christopher Clark’s The Sleepwalkers, few surprises. Pretty much everything has been said and there is clearly agreement on many subjects. Last year, however, the question of German war crimes during the march into Belgium and France in the summer of 1914 re-emerged – albeit well after its hundredth anniversary, although with much greater intensity than many of the other debates.

Von: 
Gerd Krumeich
Der Schriftsteller und „Historiker“ Franz Kurowski
Franz Kurowski, Westfälisches Literaturarchiv (Stadtarchiv Hagen).

Franz Kurowski hat das populäre Bild der Wehrmacht stark geprägt. Im Ausland wird er als vermeintlich glaubwürdiger „deutscher Historiker“ bis heute immer wieder zitiert. Dabei sind seine Arbeiten nicht nur tendenziös, sondern beruhen mitunter auf gefälschten Quellen.

 

Von: 
Roman Töppel
Jahrestagung 2018 des Arbeitskreises Militärgeschichte in Kooperation mit der Arbeitsgruppe Interdisziplinäre Konfliktlandschaftsforschung sowie dem Historischen Seminar der Universität Osnabrück

Die Jahrestagung des Arbeitskreises Militärgeschichte im Jahr 1996 ist der Frage nachgegangen: Was ist Militärgeschichte? Mehr als zwei Jahrzehnte später soll die Frage der Jahrestagung 2018 lauten: Wer betreibt Militärgeschichte?

Von: 
Marc Hansen
Maximilian Graf von Spee (public domain/Ferdinand Urbahns)

Empört verließ Maximilian Graf von Spee den Deutschen Club in Santiago de Chile. Kurz zuvor hatten seine Gastgeber aus der deutschen Kolonie vor Ort Hassreden auf den wenige Tage zuvor in der Seeschlacht von Coronel besiegten Admiral Sir Christopher Cradock gehalten. Graf Spee, der deutsche Sieger von Coronel und zugleich ein Freund Cradocks, konnte diesen Reden nichts Gutes abgewinnen. Aus diesem Grund verließ er den Club und kehrte auf sein Flaggschiff, den Panzerkreuzer Scharnhorst, zurück. Der folgende Text stellt die Vorgeschichte und den Verlauf der Schlacht von Coronel vor.

Von: 
Andreas Leipold
Eine Konferenz in Paris ermöglicht dem französischen sicherheitspolitischen Nachwuchs, sich in die Debatte um die Revue stratégique einzubringen

Die veränderte internationale Sicherheitslage der letzten Jahre repräsentiert für zahlreiche europäische Staaten einen fundamentalen Wandel, vergleichbar mit dem Fall der Berliner Mauer und dem Ende der Ost-West-Konfrontation.

Von: 
Jéronimo Barbin
Plakat: Sind wir Barbaren? Museum Weißenfels - Schloss Neu-Augustusburg Inv.-Nr. V 547 T (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa)
Die Entstehung und Expansion des westlichen Wohlfahrtsstaates wird in der sozialwissenschaftlichen und historischen Literatur als politische Reaktion auf die sozialen Verwerfungen der Industriellen Revolution, den damit verbundenen Aufstieg der Arbeiterbewegung, die Ausbildung von Nationalstaaten, Säkularisierungs- und Demokratisierungsprozesse sowie auf die Legitimationsnöte autokratischer Regime zurückgeführt. Das DFG-geförderte Projekt „Allgemeine Wehrpflicht, Militär und Wohlfahrtsstaatsentwicklung in Europa“, das im Oktober 2016 am SOCIUM Forschungszentrum Sozialpolitik und Ungleichheit der Universität Bremen begonnen wurde, hält diese Meistererzählung für korrektur- bzw. ergänzungsbedürftig.
Von: 
Herbert Obinger, Nikolas Dörr und Lukas Grawe
Was wollte Falkenhayn mit der Verdun-Operation bezwecken? Wollte er die französische Front durchbrechen oder verfolgte er tatsächlich die Idee, das gegnerische Heer "Auszubluten"? Drei Historiker, die sich seit Jahren mit diesem Thema beschäftigen, legen in prononcierten Texten ihre unterschiedlichen Auffassungen zu dieser wichtigen Frage dar. Im letzten Beitrag kommentiert Christian Stachelbeck Falkenhayns Planung des Angriffs.
Von: 
Christian Stachelbeck
Löwen Bibliothek 1914

Die Geschichte der im Verlauf des deutschen Einmarsches in Belgien verübten Verletzungen des Kriegsvölkerrechts im Sommer 1914 zählte politisch wie historiografisch zu den scheinbar abgearbeiteten Altlasten des Ersten Weltkrieges. Doch im vierten Jahr des Zentenariums ist das toxische Thema in der Fachwissenschaft plötzlich wieder auf der Tagesordnung.

Von: 
Markus Pöhlmann
Holger Afflerbach
Was wollte Falkenhayn mit der Verdun-Operation bezwecken? Wollte er die französische Front durchbrechen oder verfolgte er tatsächlich die Idee, das gegnerische Heer "Auszubluten"? Drei Historiker, die sich seit Jahren mit diesem Thema beschäftigen, legen in prononcierten Texten ihre unterschiedlichen Auffassungen zu dieser wichtigen Frage dar. Im zweiten Beitrag analysiert HolgerAfflerbach den Grundgedanken des Angriffs auf Verdun.
Von: 
Holger Afflerbach
"Den lasse ich umlegen, das wird unser Verräter!" Endphaseverbrechen an der deutschen Zivilbevölkerung, 1945
Anlässlich der Jahrestagung 2017 des Arbeitskreises Militärgeschichte e.V. in Potsdam wurde am 20. Oktober zum zwölften Mal der Wilhelm-Deist-Preis für Militärgeschichte verliehen. Ausgezeichnet wurde Michel Scheidegger für eine 2016 an der Universität Bern eingereichte Masterarbeit mit dem Titel „,Den lasse ich umlegen, das wird unser Verräter!‘ Endphaseverbrechen an der deutschen Zivilbevölkerung, 1945“. Der Wilhelm-Deist-Preis ist mit € 1.000,00 dotiert.
Von: 
Wencke Meteling

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